ATZ Autismus Therapie Zentrum Dortmund & Hagen FÜRS LEBEN STÄRKEN

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AUTISMUS-THERAPIE-ZENTRUM (ATZ)

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THERAPIE

Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen

The­ra­pie. Umgang mit her­aus­for­dern­den Ver­hal­tens­wei­sen. Her­aus­for­dern­des Ver­hal­ten bei Kin­dern, Jugend­li­chen und Erwach­se­nen aus dem autis­ti­schen Spek­trum. Tre­ten, spu­cken, sich krat­zen, den Kopf vor die Wand schla­gen, Din­ge durch die Gegend wer­fen. Fremd, selbst und sach­ag­gres­si­ves Ver­hal­ten, erfor­dert von Ihnen als Eltern zuhau­se Höchst­leis­tun­gen. Sie müs­sen oft schnell, über­legt, oft auch gedul­dig han­deln. Die Ner­ven lie­gen blank. Emo­tio­nal erle­ben Sie manch­mal eine Ach­ter­bahn. Schwan­kun­gen zwi­schen Ärger, Ohn­macht, Ver­ständ­nis, Sor­ge und Angst ken­nen Sie gut. Und viel­leicht reisst manch­mal der Gedulds­fa­den. Schuld­ge­füh­le sind eine typi­sche Fol­ge. Ein Teu­fels­kreis. Nicht nur das Ver­hal­ten Ihres Kin­des, son­dern auch der Umgang mit Erzie­he­rin­nen und Erzie­hern, Leh­re­rin­nen und Leh­rern, Arbeit­ge­be­rin­nen und Arbeit­ge­bern, die Zusam­men­ar­beit mit Ämtern, Behör­den und The­ra­peu­tin­nen und The­ra­peu­ten mit unter­schied­li­chen Rat­schlä­gen, stel­len immer wie­der hohe Anfor­de­run­gen an Sie, Ihr Kind und alle Betei­lig­ten, bei der Bewäl­ti­gung des All­tags. Was hilft? Wir unter­stüt­zen Sie, Ihr Kind und, wenn mög­lich ande­re Betei­lig­te wie zum Bei­spiel Leh­re­rin­nen und Leh­rer, Erzie­he­rin­nen und Erzie­her, Inte­gra­ti­ons­hel­fe­rin­nen und Hel­fer, in klei­nen Schrit­ten bei der Bewäl­ti­gung des All­tags mit her­aus­for­dern­den Ver­hal­tens­wei­sen. Wir suchen gemein­sam indi­vi­du­el­le Lösun­gen. Patent­re­zep­te gibt es nicht, oft aber Hil­fen zur Ent­span­nung des All­tags, die für Sie und ande­re mach­bar sind. Unser Ansatz ori­en­tiert sich an fol­gen­den Fra­gen und Bau­stei­nen. Defi­ni­ti­on. Her­aus­for­dern­des Ver­hal­ten ist eine hilf­lo­se Form der Bewäl­ti­gung schwie­ri­ger Situa­tio­nen. Das Ver­hal­ten ist sub­jek­tiv sinn­voll, des­halb. Kei­ne Patent­re­zep­te! Das Ver­hal­ten erfüllt eine oft­mals nach­voll­zieh­ba­re Funk­ti­on. Das Ver­hal­ten ist ein Aus­druck von Hilf­lo­sig­keit. Es ste­hen in dem Moment kei­ne ande­ren Stra­te­gien zur Ver­fü­gung. Sys­tem. Wer ist betrof­fen? Wel­che Aus­wir­kun­gen hat das her­aus­for­dern­de Ver­hal­ten auf Sie als Eltern auf Ihr Kind, auf Leh­re­rin­nen und Leh­rer et cete­ra? Signa­le. Gibt es Anzei­chen, bevor es los­geht? Aus­lö­ser? Was geschah vor dem Ver­hal­ten? Funk­ti­on. Wel­che Funk­ti­on hat das Ver­hal­ten? Was möch­te Ihr Kind eigent­lich? Aus­nah­men. In wel­chen Situa­tio­nen tritt das Ver­hal­ten NICHT auf? Was ist dann anders? Doku­men­ta­ti­on. Bei Bedarf set­zen wir Beob­ach­tungs­bö­gen ein, um obi­ge Fra­gen zu beant­wor­ten, und den Erfolg unse­rer Hil­fen bes­ser ein­schät­zen zu kön­nen. Stu­dio 3. Umgang mit her­aus­for­dern­den Ver­hal­tens­wei­sen nach dem Low Arou­sal Ansatz. Unse­rer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter wer­den von einem Inhouse-Trai­ner aus­ge­bil­det in Stu­dio 3. In einem Inten­siv­trai­ning ler­nen die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Autis­mus-The­ra­pie-Zen­trums, theo­re­ti­sche Grund­la­gen zum Umgang mit her­aus­for­dern­den Ver­hal­tens­wei­sen. Ins­be­son­de­re das Erstel­len eines Hand­lungs­plans, zur Prä­ven­ti­on und Dees­ka­la­ti­on für alle betrof­fe­nen Per­so­nen, ist wich­tig. Ein wei­te­rer Schwer­punkt des Trai­nings ist das Erwer­ben von Prak­ti­ken in schwie­ri­gen Situa­tio­nen. Zum Bei­spiel Schla­gen, Beis­sen, Haa­re zie­hen, zum Schutz des Men­schen mit Autis­mus-Spek­trum und sei­ner Bezugs­per­so­nen. Fach­arzt, medi­zi­ni­sche Beglei­tung. Eine Koope­ra­ti­on mit allen Betei­lig­ten ist sehr sinn­voll und oft not­wen­dig. Manch­mal ist es sinn­voll, einen Fach­arzt zu betei­li­gen, der gege­be­nen­falls Medi­ka­men­te zur Span­nungs­re­duk­ti­on ver­schrei­ben kann. Dies ent­schei­den letzt­end­lich Sie. Auch hier sind Beob­ach­tung­bö­gen zur Kon­trol­le des Ver­laufs hilf­reich. Ent­las­tung, eige­ne Kraft­quel­len, Rah­men­be­din­gun­gen. Wir über­le­gen, wenn Sie das wün­schen, wie Sie auf­tan­ken kön­nen, bevor Sie zu erschöpft sind, um sich selbst Hil­fe zu holen. Hil­fe anzu­neh­men ist erst mal oft nicht leicht, wenn man jah­re­lang das Gefühl hat­te, alles selbst schaf­fen zu müs­sen, und viel­leicht noch Vor­wür­fe gehört hat. Hil­fen kön­nen zum Bei­spiel Unter­stüt­zung durch Fami­li­en­mit­glie­der, Freun­de, Fami­li­en­ent­las­ten­de Diens­te, Erzie­hungs-Hil­fen im All­tag, Kurz­zeit­pfleg­plät­ze, die Über­le­gung eines lang­fris­ti­gen Wohn­heim­plat­zes, und manch­mal auch eine eige­ne Bera­tung, ein Stress­be­wäl­ti­gungs­kurs oder eine Kur sein. Die­se manch­mal sehr sen­si­blen und per­sön­li­chen The­men las­sen sich nicht kurz­fris­tig klä­ren. Das braucht Ver­trau­en. Die The­men und den Zeit­punkt bestim­men Sie. Wir spre­chen gern mit Ihnen über Mög­lich­kei­ten. Wich­ti­ge Links zum The­ma. Autea. Gemein­nüt­zi­ges Insti­tut für Autis­mus. w w w dot autea dot d e. Stu­dio 3. w w w dot stu­dio 3 dot org. 

Her­aus­for­dern­des Ver­hal­ten bei Kin­dern, Jugend­li­chen und Erwach­se­nen aus dem autis­ti­schen Spektrum

Tre­ten, spu­cken, sich krat­zen, den Kopf vor die Wand schla­gen, Din­ge durch die Gegend wer­fen. Fremd‑, selbst- und sach­ag­gres­si­ves Ver­hal­ten erfor­dert von Ihnen als Eltern zuhau­se Höchst­leis­tun­gen. Sie müs­sen oft schnell, über­legt, oft auch gedul­dig handeln. 

Die Ner­ven lie­gen “blank”. Emo­tio­nal erle­ben Sie manch­mal eine Ach­ter­bahn. Schwan­kun­gen zwi­schen Ärger, Ohn­macht, Ver­ständ­nis, Sor­ge und Angst ken­nen Sie gut. Und viel­leicht reißt manch­mal der Gedulds­fa­den. Schuld­ge­füh­le sind eine typi­sche Fol­ge. Ein Teufelskreis.

Nicht nur das Ver­hal­ten Ihres Kin­des, son­dern auch der Umgang mit Erzieher*innen, Lehrer*innen, Arbeitgeber*innen, die Zusam­men­ar­beit mit Ämtern, Behör­den und Therapeut*innen mit unter­schied­li­chen “Rat­schlä­gen” stel­len immer wie­der hohe Anfor­de­run­gen an Sie, Ihr Kind und alle Betei­lig­ten bei der Bewäl­ti­gung des Alltags.

Was hilft?

Wir unter­stüt­zen Sie, Ihr Kind und wenn mög­lich ande­re Betei­lig­te wie z. B. Lehrer*innen, Erzieher*innen, Integrationshelfer*innen in klei­nen Schrit­ten bei der Bewäl­ti­gung des All­tags mit her­aus­for­dern­den Ver­hal­tens­wei­sen. Wir suchen gemein­sam indi­vi­du­el­le Lösun­gen. Patent­re­zep­te gibt es nicht, oft aber Hil­fen zur Ent­span­nung des All­tags, die für Sie und ande­re mach­bar sind.

Unser Ansatz orientiert sich an folgenden Fragen und Bausteinen:

Defi­ni­ti­on

Her­aus­for­dern­des Ver­hal­ten ist eine hilf­lo­se Form der Bewäl­ti­gung schwie­ri­ger Situationen.

Das Ver­hal­ten ist sub­jek­tiv sinn­voll, des­halb: Kei­ne Patentrezepte!

Das Ver­hal­ten erfüllt eine oft­mals nach­voll­zieh­ba­re (!) Funktion.

Das Ver­hal­ten ist ein Aus­druck von Hilf­lo­sig­keit, es ste­hen in dem Moment kei­ne ande­ren Stra­te­gien zur Verfügung.

Sys­tem

Wer ist betroffen?

Wel­che Aus­wir­kun­gen hat das her­aus­for­dern­de Ver­hal­ten auf Sie als Eltern auf Ihr Kind, auf Lehrer*innen etc.?

Signa­le

Gibt es Anzei­chen, bevor “es” losgeht?

Aus­lö­ser?

Was geschah vor dem Verhalten?

Aus­lö­ser

Was macht Ihr Kind konkret?

Ist das Ver­hal­ten immer gleich häu­fig und gleich hef­tig? Gibt es Unterschiede?

Reak­tio­nen / Konsequenzen?

Was geschah nach dem Verhalten?

Funk­ti­on

Wel­che Funk­ti­on hat das Ver­hal­ten? Was möch­te Ihr Kind eigentlich?

Aus­nah­men

In wel­chen Situa­tio­nen tritt das Ver­hal­ten NICHT auf?

Was ist dann anders?

Doku­men­ta­ti­on

Bei Bedarf set­zen wir Beob­ach­tungs­bö­gen ein, um obi­ge Fra­gen zu beant­wor­ten und den Erfolg unse­rer Hil­fen bes­ser ein­schät­zen zu können.

Stu­dio 3 — Umgang mit her­aus­for­dern­den Ver­hal­tens­wei­sen nach dem Low Arou­sal Ansatz

Unse­rer Mitarbeiter*innen wer­den von einem Inhouse-Trai­ner aus­ge­bil­det in Stu­dio 3. In einem Inten­siv­trai­ning ler­nen Mitarbeiter*innen des Autis­mus-The­ra­pie-Zen­trums theo­re­ti­sche Grund­la­gen zum Umgang mit her­aus­for­dern­den Ver­hal­tens­wei­sen. Ins­be­son­de­re das Erstel­len eines Hand­lungs­plans zur Prä­ven­ti­on und Dees­ka­la­ti­on für alle betrof­fe­nen Per­so­nen ist wich­tig. Ein wei­te­rer Schwer­punkt des Trai­nings ist das Erwer­ben von Prak­ti­ken in schwie­ri­gen Situa­tio­nen (z. B. Schla­gen, Bei­ßen, Haa­re zie­hen) zum Schutz des Men­schen mit Autis­mus-Spek­trum und sei­ner Bezugspersonen.

Fach­arzt, medi­zi­ni­sche Begleitung

Eine Koope­ra­ti­on mit allen Betei­lig­ten ist sehr sinn­voll und oft not­wen­dig. Manch­mal ist es sinn­voll, einen Fach­arzt zu betei­li­gen, der ggf. Medi­ka­men­te zur Span­nungs­re­duk­ti­on ver­schrei­ben kann. Dies ent­schei­den letzt­end­lich Sie. Auch hier sind Beob­ach­tungs­bö­gen zur Kon­trol­le des Ver­laufs hilfreich.

Ent­las­tung, eige­ne Kraft­quel­len, Rahmenbedingungen

Wir über­le­gen, wenn Sie das wün­schen, wie Sie “auf­tan­ken” kön­nen, bevor Sie zu erschöpft sind, um sich selbst Hil­fe zu holen. Hil­fe anzu­neh­men ist erst mal oft nicht leicht, wenn man jah­re­lang das Gefühl hat­te, alles selbst schaf­fen zu müs­sen und viel­leicht noch Vor­wür­fe gehört hat. Hil­fen kön­nen z.B. Unter­stüt­zung durch Fami­li­en­mit­glie­der, Freun­de, Fami­li­en­ent­las­ten­de Diens­te, Erzie­hungs-Hil­fen im All­tag, Kurz­zeit­pfle­ge­plät­ze, die Über­le­gung eines lang­fris­ti­gen Wohn­heim­plat­zes und manch­mal auch eine eige­ne Bera­tung, ein Stress­be­wäl­ti­gungs­kurs oder eine Kur sein.

Die­se manch­mal sehr “sen­si­blen” und per­sön­li­chen The­men las­sen sich nicht kurz­fris­tig klä­ren. Das braucht Ver­trau­en. Die The­men und den Zeit­punkt bestim­men Sie. Wir spre­chen gern mit Ihnen über Möglichkeiten.

Umgang-mit-herausfordernden-Verhaltensweisen

Hilfreiche Literatur

Autis­mus 12 (2005). Autis­mus und her­aus­for­dern­des Ver­hal­ten. Fach­ta­gung der AG Autis­mus im vds Brandenburg.

Ber­nard-Opitz, V. (2005). Kin­der mit Aus­tis­mus-Spek­trum-Stö­run­gen (ASS). Ein Pra­xis­hand­buch für The­ra­peu­ten, Eltern und Leh­rer. Stutt­gart: Kohlhammer.

Hein­rich, J. “Kri­sen­in­ter­ven­ti­on bei Fremd- und Sach­ag­gres­si­on” — “Trie­rer Aggres­si­ons­be­wäl­ti­gungs — Pro­gramm” in: Wüllen­we­ber, E.; Theunis­sen, G. (Hrsg.) (2001). Hand­buch Kri­sen­in­ter­ven­ti­on. Hil­fen für Men­schen mit geis­ti­ger Behin­de­rung Theo­rie, Pra­xis, Vernetzung.

Mat­thews, P.D; Saun­ders, J.P.; The Irish Socie­ty for Autism. (2004). Der vor­beu­gen­de Umgang mit her­aus­for­dern­dem Ver­hal­ten. autis­mus Deutsch­land e.V. Bun­des­ver­band zur För­de­rung von Men­schen mit Autismus

Wilc­zek, B. (2008). Schul­be­glei­tung für Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit Asper­ger-Syn­drom. autis­mus Deutsch­land e. V. Bun­des­ver­band zur För­de­rung von Men­schen mit Autimus

Wichtige Links zum Thema

AUTEA — Gemein­nüt­zi­ges Insti­tut für Autismus

www.autea.de

Stu­dio 3

www.studio3.org

0231 / 880 886-31

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