Gruppenförderung - SOKO-Training

 

Nach einer Einzelförderung folgt oft die Förderung im Gruppensetting, welche inhaltlich nach den Förderschwerpunkten der Teilnehmer ausgerichtet wird. Die Kinder, Jugendlichen und/oder Erwachsenen sollen mit anderen Gleichaltrigen in Kontakt kommen und gemeinsam ihre Erfahrungen austauschen.

Die Gruppen werden homogen mit bis zu 6 Teilnehmern und 2 Therapeuten/innen gestaltet.

 

Zielsetzung:

  • Integration in Familie und Gesellschaft
  • Sich als Mitglied einer Gemeinschaft erleben
  • Übertragung der erarbeiteten Inhalte aus Einzelförderung auf Gruppe
  • Soziale Kompetenz, Kommunikation und Interaktion

 

Soziales Kompetenztraining

Häufig entstehen aufgrund mangelnder Fähigkeiten soziale Gefüge zu durchschauen Konflikte. Das soziale Kompetenztraining bietet die Möglichkeit, mithilfe verschiedenster Materialien (Bildergeschichten, Fotos, Filmausschnitten, Rollenspielen) und der Übertragung auf Realsituationen ("Außenaktivitäten") diese Fähigkeiten zu schulen.

 

Der Hauptschwerpunkt des sozialen Kompetenztrainings liegt in der Förderung der Fähigkeiten für einen angemessenen zwischenmenschlichen Kontakt, z.B.:

-        Verhalten in einer Gruppe, Gruppenprozesse kennenlernen, aushalten und beeinflussen

-        Fähigkeiten eigene Wünsche zu äußern

-        Grenzen aufzeigen und akzeptieren

-        Kompromisse eingehen

-        Angemessen Kritik äußern und annehmen

-        Um Hilfe bitten

-        Verantwortung in Gruppe übernehmen

-        Auseinandersetzung mit Autismus

-        Gemeinsamkeiten finden

-        Mittelpunktstellung aushalten bzw. genießen

-        Randposition einnehmen bzw. aushalten

-        Sich abgrenzen, sich durchsetzen, sich entscheiden

-        Meinungen äußern, revidieren, durchsetzen, nachgeben

-        Freie Zeiten gestalten, mit bzw. ohne Vorgaben

-        Reflexion des eigenen Verhaltens lernen (Unterschied zu anderen Jugendgruppen, Schwächen werden
         u.U. angesprochen mit dem Angebot der Hilfe  an ihnen zuarbeiten)

-        Gemeinsame Planung, Vorschläge einbringen

-        Berücksichtigung der Interessen aller

-        sich vorstellen, sich einbringen

-        ebenso Ziele, die aus der Einzelförderung bekannt sind, die auch im Gruppenalltag immer wieder
         auftauchen, Handlungsplanung, Körper-Koordination, Feinmotorik, Konzentration, Erweiterung der
         Frustrationstoleranz, verlieren können

-        Außenaktivitäten

 

Außenaktivitäten

Außenaktivitäten sind wichtig zur Förderung der Integration in Gesellschaft und der gesellschaftlichen Teilhabe. Es wird angestrebt, das Gelernte und Geübte auf reale Alltagssituationen zu übertragen. Es wird ein Übergang aus dem geschützten Rahmen in die Realität/Gemeinschaft geschaffen.

Die Kinder, Jugendlichen und/oder Erwachsenen müssen sich bei Außenaktivitäten u.a. organisieren, Fremde ansprechen, sich an Gruppe orientieren, dazu kommen, sich lösen, Kontakt zu Jugendlichen der anderen Gruppe aufnehmen und mit realem sozialen und sensorischem Stress umgehen. Dabei erhalten sie ein direktes Feedback von ihrer Umwelt und erfahren Erfolgserlebnisse im realen Leben.

 

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